Citroen C8 - Mit Diesel ein Volltreffer
 Mit dem Eurovan, den Citroen als C8, Lancia als Phedra und Fiat als Ulyssee anbietet, ist dem Konglomerat der Hersteller mal wieder zweifelsfrei in vielerlei Hinsicht ein großer Wurf gelungen.
Die Innenraumverhältnisse sind großzügig, das Fahrverhalten ist Narrensicher, die Flexibilität der Vans gut bis sehr gut. Allenfalls das Gewicht der Sitze ist mit bis zu 24 Kilogramm ein wenig zu hoch - dafür kann man sie deutlich besser tragen als etwa jene aus Sharan / Galaxy / Alhambra.
 Erfreulich: die Qualität der Fahrzeuge, vor allem im Falles des Citroen C8 ist bedeutend besser als früher und teils heute noch bei Citroen üblich, übertrifft im Detail gar den einen oder anderen wichtigen Mitbewerber, erst recht, wenn es sich dabei um den [zurecht] glücklosen Konzernbruder Lancia Phedra handelt.
Im Falle der Motoren fehlt es leider an dieser Überlegenheit – zumindest bei den Benzinern. Die sind bemerkenswert schlapp – selbst der größere der gebotenen Motoren, der 2.2er, kommt seinem Job nur mit Mühe und unter zäher Geräuschentwicklung nach, die das Leben mit dem Eurovan Citroen C8 nicht witziger machen. Schon ohne die übliche Beladung einer halben Schulklasse tun sich die Benziner so schwer, dass man sie auch dann meiden sollte, wenn nur geringe Laufleistungen im Jahr anfallen und es auf die Spritrechnung nicht so sehr ankommt.
Wenn Fahren Spaß machen soll, dann muss es beim Eurovan der Diesel sein – der kleine ist gut, der große besser. Die Diesel sind spritzig, sparsam, zuverlässig und durch ihre Drehmomententwicklung, dessen Spitzen bedeutend früher anliegen, sogar entschieden leiser als die Benziner.
Durch die Versicherungseinstufung der Diesel sollte man bei den insgesamt erfreulichen Dieseln auf jeden Fall vorher vergleichen.
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