Honda Stream - frische Brise in der Mittelklasse
 Sexy ist der Honda Stream ohne Zweifel. Mit seiner flachen sportlichen Linie kommt er deutlich weniger behäbig daher, als manch ein anderer Van. Fahrdynamisch machen dem Stream aufgrund der geringeren Höhe daher auch nur wenige Mitbewerber etwas vor – hinzu kommen hier die hoch drehenden Vierzylinder, die den Wagen erfreulich spritzig machen. Ein bisschen Formel 1 steckt in jedem Honda.
Mit seiner versenkbaren hinteren Sitzreihe, die ähnlich dem Opel Zafira im Boden verschwindet und einen flachen Laderaum erzeugt, hat der Honda Stream zudem vielen Mitbewerbern etwas voraus – während er beim Laderaum eher durchschnittlich bleibt. Das Klappen und versenken der Sitzbank erschließt sich nicht ganz von selbst – hat man es einmal kapiert, wirkt es jedoch sehr durchdacht.
Gegenüber seinem eher US-orientierten Vorgänger Shuttle mangelt es dem Honda Stream leider am größeren Motor und der hervorragend weich schaltenden Automatik.
Dennoch ist der Wagen mit den gebotenen Motorisierungen sportlich zu fahren und erfreut auch die Familienchauffeure, die es gerne mal knackiger angehen lassen. Dafür reicht der 1.7er mit 125PS zwar bereits voll und ganz aus – richtig scharf ist jedoch der immerhin 156PS starke 2 Liter, der trotz der gebotenen Performance immer noch mit weniger als 9 Litern auskommt.
Honda-typisch ist auch der Stream zuverlässig und anspruchslos.
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