Suzuki Ignis - so macht die kleine Klasse Spaß
 Der Ignis hat zwar einen gewissen optischen Van-Charme, mit der Flexibilität dieser Gattung hält er jedoch nicht mit.
Der Suzuki Ignis, baugleich mit dem Subaru Justy g3X, ist eher ein hochbeiniger kleiner Kombi – in der Allradversion sogar erstaunlich geländetauglich. So eignet er sich durchaus, zwei Kindersitze und Kinderwagen auch bei Schnee und auf matschigen Untergründen durch die Lande zu befördern – zuviel sollte man sich vom Ladevolumen jedoch nicht versprechen.
 Dennoch ist der Ignis im Kern ein echter Suzuki – vermittelt nämlich entschieden mehr Fahrspaß, als man bei der schlichten äußeren Hülle vermuten möchte. Der Innenraum ist durchdacht und bietet ausreichen Platz – mehr, als man von Außen vermuten möchte. Auf der Rückbank allerdings sollten tunlichst nur Kinder mitgenommen werden, da es hier an breite fehlt.
Der gebotene Komfort geht okay – leider sind die Motoren allesamt etwas laut. Da von denen keiner ein echter Bäume-Ausreisser ist, tut es durchaus die kleinste Motorisierung, die extrem günstig zu haben ist. Speziell bei EU-Importeuren gibt es den Ignis noch neu für unter 10.000 Euro [!], was für den sehr haltbaren und robusten Wagen ein mehr als fairer Preis ist.
Die wahre Freude: Fahren in der Stadt. Hier reichen die gebotenen Fahrleistungen mehr als aus und der Fahrer des Suzuki Ignis profitiert von knackigen Proportionen, hoher Sitzposition und guter Übersichtlichkeit.
Ungeeignet ist der Ignis, wie die meisten kleinen hohen Autos, für längere Autobahnetappen. Höhe und geringes Gewicht ergeben zusammen mit der schmalen Spur eine entschieden zu hohe Seitenwindempfindlichkeit.
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