Toyota Picnic - Carinas großer Bruder
 Der Toyota Picnic basierte noch auf dem Primus der Zuverlässigkeit Toyota Carina E, der Jahr für Jahr die Pannenstatistik mit weitem Abstand anführte. Auch der Toyota Picnic ist ein Muster an Zuverlässigkeit. Allenfalls die Antriebsmanschetten mucken mal bei hohen Laufleistungen – und für hohe Laufleistungen ist der Picnic immer gut.
 Die Benziner erreichen immer ohne Murren die 200.000er Grenze, der Diesel ist zwar ebenso problemlos, entstammt aber noch einer Generation, in der Diesel laut sein durften und nicht die radikalen Drehmoment-Orgien heutiger Turbodiesel an die Wellen lieferten.
So ist der 90PS-Motor zwar in der Regel ausreichend, aber mehr auch nicht – zumal dann, wenn man die recht ausufernde Ladekapazität des Toyota Picnic ausnutzt. Der 2 Liter Benziner mit 128PS macht hier die bessere Figur – wobei er sich in den Trinksitten Toyota-typische zurückhaltend gibt; 9 Liter Verbrauch sind beim Toyota Picnic möglich, ohne sich zu sehr zu verbiegen.
Leider sind die Sitze des Picnic verhältnismäßig schwer, was den Ausbau nicht unbedingt erleichtert – jedoch ein Stück weit auch den Qualitätsanspruch der Marke bis ins Detail widerspiegelt. Toyota ist im Bereich Qualität und Zuverlässigkeit schon lange der wahre Mercedes – im Bereich Innenraumverarbeitung mittlerweile auch.
Der einzige Van, der in dieser Klasse noch mehr Freude macht, ist sein Nachfolger Toyota Avensis Verso.
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