Toyota Previa - Captain Futures Taxi
 Von Beginn an war der Toyota Previa ein Volltreffer: anständiger Preis, gute Ausstattung, ein riesiger Innenraum und ein Konzept, das in dieser Klasse einmalig war: der Motor des Previa nämlich liegt unter dem ebenen Fahrzeugboden.
Für die Nutzung und die Flexibilität des gebotenen Raumes erweist sich dies zwar als Vorteil, gleichzeitig ist es vielleicht auch das einzige echte Problem des Toyota Previa.
 Einerseits treibt die unzugängliche Lage des Motors die Wartungskosten unnötig in die Höhe – andererseits sorgt die Motorlage für ein extrem neutrales Fahrverhalten bis in hohe Geschwindigkeitsbereiche, schlägt dann jedoch, gerade bei geringer Beladung, unvorhergesehen in ein schwer einzuschätzendes Rutschen über den Kurvenvektor um.
Nichts für ungeübte Fahrer also – jedoch: wer will mit einem Wagen dieser Größe schon den Grenzbereich erkunden?
Der 132PS starke Motor lädt eher zum Bummeln ein, was er bei konstanten Geschwindigkeiten mit Verbräuchen um 9-10 Litern belohnt. Schöpft man die Leistung des Wagens aus, liegt man im Schnitt eher bei 13-14.
Schwierig: Nach vorne haben auch erfahrene Fahrer keine Idee, wo das vordere Ende des Toyota Previa sein könnte.
Meiden sollte man darüber hinaus den Toyota Previa ohne Klimaanlage – die serienmäßige Lüftungsanlage ist nicht in der Lage, die riesigen gewölbten Fensterflächen beschlagfrei zu halten.
Was die Haltbarkeit des Previas angeht, so ist diese ebenso legendär wie die seiner Konzernbrüder – nur die Temperatur sollte man im Auge behalten. Die Previas aus den ersten beiden Baujahren neigen in Ausnahmefällen zu Überhitzungen bei längeren Autobahnetappen, die die Zylinderkopfdichtung in Mitleidenschaft ziehen kann. Ansonsten schafft der Motor klaglos 250.000.
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